EPHATA – spirituelles Fundament | Philosophie
unser spirituelles Fundament


„EPHATA“, das heißt „Mache dich auf!“
- Mache dich auf, das Wunder zu sein, das du bist.
- Werde offen dafür, wer du bist, einzigartig und unverzichtbar zugehörig.
- Öffne dich für das, wer du bist, bedingungslos geliebt.
Wir glauben, dass wir alle kostbare Töchter und Söhne unseres göttlichen Vaters/unserer göttlichen Mutter sind.
Wir sind die Geschwister Jesu und seine Freund*innen. Er, Jesus, nicht erschaffener Gott von Anbeginn, ist ganz Mensch geworden wie wir. Er trägt mit uns unser Leben und unsere Lasten.
Wir glauben an den Heiligen Geist, die Ruach, die Präsenz in allem, was ist. Unsere Seele und unser Geist sind Anteil am göttlichen Ganzen
Wir glauben, dass wir in unseren Herzen die Ruach, den Heiligen Geist, wahrnehmen können. Sie verbindet alle Menschen und die ganze Welt miteinander.
Im EPHATA ist es uns wichtig, dass wir tun, was für uns stimmig ist und dass wir als erwachsene Menschen eigenverantwortlich leben.
Wir glauben, dass der Mensch (männlich, weiblich, divers) grundsätzlich vom Wesen her gut ist, dass Menschen grundsätzlich das Gute wollen, auch wenn es ihnen manchmal nicht gelingt, es zu tun.
Wir ermutigen Menschen im EPHATA, das Ihrige zu leben und zum Ausdruck zu bringen.
Wir glauben daran, dass es wichtig ist, bewusst
- sich selbst,
- anderen Menschen und
- Gott/Göttin, dem unendlich liebendem Geheimnis Raum zu geben.
Die 3 Räume im EPHATA stehen symbolisch – und auch ganz handfest praktisch – für diesen 3- fachen Weg:
- der Beratungsraum,
- das Café und
- der Raum der Stille im Keller
Uns ist jedoch klar, dass in jedem Raum alle drei Dimensionen dieses Weges gleichzeitig gelebt werden. Indem ich mir Raum gebe, gebe ich Gott/Göttin Raum. Indem ich mich für den anderen Menschen öffne, lebe ich mich und begegne ich gleichzeitig Gott/Göttin.
Dieses „Sowohl – als auch“ statt einem „Entweder – oder“ ist uns in den letzten Jahren besonders kostbar geworden.
Deswegen ist uns im EPHATA eine gendergerechte Sprache wichtig geworden. Insbesondere auch in unserer Rede von und mit Gott/Göttin. Jahrtausende Patriarchat haben unsere Sprache und damit unser Bild von Gott/Göttin einseitig männlich als Gott geprägt.
Im EPHATA geben wir bewusst Raum, von und mit Gott/Göttin sowohl als „er“ als auch als „sie“ zu reden.
Jesus hat Menschen in ihrer Unterschiedlichkeit geliebt und in der persönlichen Reifung ihres Glaubens respektiert. So wollen wir im Ephata auch den individuellen Glauben eines jeden Menschen respektieren.
Wir wollen Entwicklungen Raum geben, in dem Wissen, dass es unterschiedliche Wege zu – und je eigene Beziehungen mit – dem einen Gott/Göttin gibt, die uns geschaffen hat und uns Raum gibt, weil er/sie uns alle bedingungslos liebt.
EPHATA – spirituelles Fundament
Philosophie
Das EPHATA bietet – in gastfreundlicher Art – Räume, in denen die drei Lebensnotwendigkeiten Selbstfindung, Beziehung und spirituelle Anbindung gelebt und erlebt werden können.
Das Café,
der Beratungsraum, und
der Raum der Stille
geben Gelegenheit, Veranstaltungen zu machen, zu besuchen oder einfach – alleine oder in einer Gruppe – Platz zu nehmen … um hier zu „sein“, einfach zu sein.
- Raum geben und warten. Warten auf das, was sich uns schenken möchte! Sich überraschen lassen von dem, was uns ergreifen will.
- Raum nehmen und spüren: ich bin da. So hat sich Gott damals auch Moses vorgestellt: „JAHWE – ich bin der ich bin da!“
- Wo mir diese Möglichkeiten begegnen, dort kann ich mich öffnen, mich selber erfahren und mich anderen begreifbar machen.
- Zweckfreier Raum ist der Rahmen an Bildern, die mein Sein sichtbar machen.
- Das hat beispielsweise Jesus den Menschen rund um sich angeboten. Er hat allen, die das suchten, Raum gegeben. Er hat sie nicht in sein Weltbild eingekastelt, noch für irgendwelche Pläne verzweckt.
- Viele wurden von ihm berührt. Nicht nur tatsächlich von seinen Händen, sondern auch innerlich von seiner uneingeschränkten Zuwendung und Aufmerksamkeit.
- Das ist es, was wir uns im EPHATA wünschen und worum wir uns bemühen: Raum geben und im Vertrauen auf Gott/Göttin – auf den Einen Geist – auf das warten, was sich uns schenken möchte.
Daher diese Räume … daher das EPHATA.